Meine Leidenschaft: (Dieser Teil beschreibt ausführlich meinen Werdegang, Lesezeit ca. 2 Minuten)

Ich habe immer in andere Richtungen gedacht, gehandelt und habe mir die Perspektive eines Kindes bewahrt. Als Schwimmtrainer in den 90er Jahren habe ich meine große Leidenschaft dafür entdeckt, mit Menschen zu arbeiten. Menschen zu motivieren, gemeinsam Probleme zu lösen, Leistung abzurufen und dabei auch noch Spaß zu haben, daß ist, was mich antreibt und meine volle Leidenschaft weckt. Diese Leidenschaft habe ich seit Beginn des neuen Jahrtausends kontinuierlich weiterentwickelt. Dadurch gelingt es mir immer wieder, volle Energie abzurufen und andere mitzureißen.

 

Sowohl in Festanstellung bei der KfW, als auch als freiberuflicher Coach setze ich diese Leidenschaft immer wieder ein. Im Rahmen dieser Tätigkeiten habe ich bereits viele Projekte in verschiedenen Branchen der Wirtschaft und an Hochschulen durchgeführt, sowie neue Methoden entwickelt und eingeführt. 

Mein persönliches komplexes Problem:

Wie bekomme ich eine gut bezahlte Freizeitbeschäftigung?

Ich habe immer die Menschen bewundert, die mit großer Leidenschaft Ihrer Tätigkeit nachgehen und wie ganz von allein Erfolg damit haben. Mein Vater als Hochschulprofessor war mir hierfür ebenso ein großes Vorbild, wie mein Onkel der auch Hochschulprofessor war. Nach dem Abitur wusste ich zunächst nicht, was ich wollte. Ich studierte, gedankenlos erfolgreich Betriebswirtschaftslehre und anschließend "International Business" (MBA).

Zunächst habe ich zehn Jahre Berufserfahrung im Bereich Vertrieb und Online Marketing gesammelt, dabei neun verschiedene Arbeitgeber kennengelernt und ich bin nie glücklich gewesen, auch nicht bei Google. Daraus ergibt sich eine der mir meistgestellten Frage(n) im berufliche Kontext: "Warum verlässt man Google?"

Heute spreche ich nicht mehr von einem Beruf, sondern von einer gut bezahlten "Freizeitbeschäftigung". Dies führt oft zu der Frage: "Wie hast du das geschafft?"

Die Antwort ist nicht einfach. Das passiert nicht über Nacht, sondern ist ein Weg, ein Prozess und auch die eigene Haltung. Dies umfasst ständiges probieren, reflektieren  und dann in der Konsequenz auch korrigieren. Das ständige probieren begann damit, dass  ich lange über meine Situation nachgedacht habe und erkannte, wie unglücklich ich war. Nach vielen glücklosen beruflichen Stationen habe ich 2014 etwas anderes versucht. Ich wollte Englischlehrer in Asien werden. Nach der Ausbildung und ersten Praxiserfahrungen habe ich gemerkt, dass das für mich nichts war. Danach habe ich eine nebenberufliche Dozententätigkeit an der University of Applied Sciences Frankfurt begonnen und mit dieser Tätigkeit hatte ich eine grobe Richtung entdeckt. Mit diesen Erkenntnissen konnte ich nun wertvolle Erfahrungen sammeln. Nun wollte ich Berufsschullehrer werden, was ebenso wenig geklappt hat, wie der Einstieg als Dozent in Vollzeit. Dann fand ich eine Anstellung am Siegfried Vögele Institut / Deutsche Post AG als Online Marketing Manager und Coach. Durch Zufall entdeckte ich während dieser Tätigkeit "Design Thinking" als Methode und die "agile Welt". Plötzlich war/ist alles richtig. Zum Glück wollte mich mein damaliger Chef in meinen Ambitionen und Leidenschaften nicht fördern. Dies hat mich zur KfW geführt, wo ich mit tollen KollegInnen seit 2017 das Thema Innovation, Agilität, Design Thinking und weitere Methoden eingeführt, umgesetzt und aktuell weiter ausbaue.

 

Ohne es planen zu können, aber mit viel ausprobieren und gewissen weiteren Eigenschaften (wie z.B. Selbstreflektion/Fehlerkultur, Resilienz, Optimismus, Ausdauer usw.) bin ich genau dort gelandet, wo ich mit großer Leidenschaft meiner Tätigkeit nachgehen kann. Das komplexe Problem, eine gut bezahlte Freizeitbeschäftigung zu finden habe ich für mich gelöst.

Diskussion, Austausch, Kontakt:

Ich freue mich über jede Kontaktaufnahme und über jeden Austausch. Kontaktaufnahme ist über den Bereich Kontakt direkt mit mir möglich.

Weitere Interessen:

Sport, lesen, achtsam leben durch Meditation für Skeptiker, kochen, bin ausgebildeter Studiosprecher (war fünf Jahre Radiomoderator bei RadioX), mag Musik, schreibe, lerne Französisch, Theater und wandere gerne mit Eseln. Aktuell lerne ich Cajon, ehrenamtlich bin ich auch Notfallseelsorger bei der Diakonie Frankfurt.